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Rituale der Zukunft I-IV
eine interdisziplinäre Projektreihe

Juni - September 2004

Immer mehr Menschen sprechen davon, sich in einer generellen Umorientierung zu befinden. Es besteht der Bedarf nach einer neuen spirituellen Ernsthaftigkeit ohne kirchliche Bindung und nach Erlebnissen und Erkenntnissen, die über einen rein naturwissenschaftlichen Ansatz hinausgehen. Oft sind es, wie zu Beginn des Surrealismus des vergangenen Jahrhunderts, Künstler und Wissenschaftler, die das Lebensgefühl der Zeit aufgreifen und kommunizieren. "Rituale der Zukunft" bietet mit Vorträgen, einem Seminar, einem Symposium und zwei Ausstellungen verschiedene Modelle und Plattformen an, um das vorhandene Reservoir an Vorstellungen zu untersuchen, zu überprüfen und in neue Felder auszuweiten. Es besteht ein besonderes Interesse an interdisziplinären Herangehensweisen und Mischformen zwischen Forschung, Kunst, Philosophie und Spiritualität. Jede Veranstaltung stellt eine eigene Interpretation und Herangehensweise dar.

In Berlin bildet sich zum Thema eine studentische Arbeitsgruppe des postgradualen Studiengangs Kunst im Kontext an der Universität der Künste Berlin und Ende Juni findet dort ein Blockseminar statt. Am 14.Juli eröffnet die Ausstellung in der lothringer13 bei den program angels in München. Zentral ist der Symposiumstag am 15.Juli in den Kunstarkaden München, an dem Philosophen, Theologen und Künstler Projekte vorstellen und diskutieren. An das Symposium, das von der Evangelischen Akademie Tutzing, der Hanns Seidel Stiftung, den program angels der lothrionger13 und dem Kulturreferat der LH München veranstaltet wird, schließt sich eine weitere Ausstellung an: Am Abend eröffnet Rituale der Zukunft IV in der Lukaskirche. In den Ausstellungen werden Ansätze und Resultate aus Berlin ausgearbeitet und vertieft und Installationen, Videos, Aktionen und Vorträge gezeigt.